Pflege bei tracheotomierten PatientenTracheotomie |
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Die Tracheotomie - zusammengesetzt aus trachía (der "rauhe Schlauch") und tome (Schnitt); - bzw. der
Luftröhrenschnitt ist ein medizinischer Eingriff der in verschiedenen Verfahren durchgeführt werden kann und zur
Eröffnung oder zum offen halten der Atemwege dient, falls diese durch Verletzungen, Missbildungen oder Erkrankungen
nicht zur ausreichenden Atmung genutzt werden können. Diese operativ angelegte Luftröhreneröffnung nennt man
Tracheostoma oder Tracheostomie.
Die Tracheotomie gehört wahrscheinlich zu den ältesten Operationstechniken der Welt. Es gibt Hinweise auf Operationen im Halsbereich die etwa 5000 Jahre alt sind. Allerdings fehlt in allen Beschreibungen ein Hinweis auf eine tatsächlich eröffnete Luftröhre, so dass Dies nur Vermutungen sind. Im Mittelalter (16. Jahrhundert) wird die Tracheotomie durch Anatomen als lebensrettende einfache Operation beschrieben. In dieser Zeit werden auch bereits Verfahren beschrieben die die Anfänge der heutigen Dilatationstracheotomie gewesen sein können. Im 19 Jahrhundert wurden bei Kindern mit Croup häufig Tracheotomien durchgeführt, wenn auch die ersten Versuche diese Kindern nicht retten konnten. In dieser Zeit, in der immer wider Diphterie Epidemien auftraten, herrschte bald die Ansicht, daß jeder Arzt dieses Verfahren zur Lebensrettung beherrschen müsse. Die Verbreitung begann in Frankreich, wo ein Neffe Napoleons I am Croup gestorben war. Anfang des 20. Jahrhunderts standartisierte Prof. Jackson (Pittsburgh) die Tracheotomie. Er entwickelte Grundsätze wie die Vermeidung der Narkose und die Anwendung der Infiltrationsanästhesie nach Schleich, die vorsichtige Dissektion exakt in der Mittellinie, vorsichtige und geschulte Nachbehandlung, Asepsis und die Verwendung einer möglichst langen und großlumigen Kanüle (1909). Indikationen für eine Tracheotomie
Komplikationen
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Wichtig!!enn Ihr Hilfe bei der Tracheostomiepflege braucht, wendet Euch an die Intensivstationen A - C. Das Pflegepersonal steht Euch gern mit Rat, Tat und Material zur Seite.Intensiv A: 82 94 00 Intensiv B: 82 94 20 Intensiv C: 82 95 00 |
bearbeitet von Gesine Kuhlmann, Anästhesie, 01/2010 |
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